Fiats elektrische Mikromobilität: Topolino, Tris und Multiplina im Detail
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Fiat erweitert sein Elektro-Portfolio um innovative Kleinfahrzeuge für den urbanen Raum. Mit den Modellen Topolino, Tris und Multiplina zielt die Marke auf unterschiedliche Zielgruppen ab: vom Lastenrad-Ersatz für Lieferdienste bis zum stylischen Viersitzer für die City. Wir geben einen detaillierten Überblick über die neuen elektrischen Mikromobile und ihre Einsatzmöglichkeiten.
Fiat Tris: Der elektrische Triporteur für die letzte Meile
Der Fiat Tris ist ein dreirädriger Elektro-Lieferwagen, der an die klassischen Vespa- und Piaggio-Triporteurs erinnert. Mit einer Länge von 3,17 Metern und einem Wendekreis von nur 3,05 Metern ist er speziell für enge Stadtstraßen konzipiert. Die Ladefläche misst 2,25 Quadratmeter und kann bis zu 540 Kilogramm Nutzlast aufnehmen – ideal für Paketdienste, Catering oder mobile Verkaufsstände.
Angetrieben wird der Tris von einem Elektromotor mit einer 6,9-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Die Reichweite gibt Fiat mit 90 Kilometern nach dem WMTC-Zyklus an. Produziert wird das Fahrzeug seit Juli 2025 im marokkanischen Werk Kénitra. Ein Marktstart in Europa ist für 2027 geplant, zunächst mit Fokus auf Hotellerie, Gastronomie und Freizeitbranche. Ein erster Partner ist der italienische Kaffeeröster Caffè Vergnano, der mobile Coffee-Bars auf Tris-Basis betreiben will.
Multiplina: Viersitziger Quadricycle für die Stadt
Der Multiplina knüpft namentlich an den legendären Fiat Multipla an, ist aber ein kompakter elektrischer Quadricycle. Anders als der Zweisitzer Topolino bietet er Platz für vier Personen – eine sinnvolle Erweiterung für Familien oder Fahrgemeinschaften in der Stadt. Fiat positioniert den Multiplina als Brücke zwischen Mikromobil und klassischem Kleinwagen.
Technisch wird der Multiplina als schwerer Quadricycle eingestuft, was eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h und eine Fahrerlaubnis ab 16 Jahren (Führerscheinklasse B1) ermöglicht. Details zu Antrieb und Batterie sind noch nicht veröffentlicht, aber die Markteinführung wird für 2028 erwartet.
Topolino Sondereditionen: Vilebrequin und Sport
Der bekannte elektrische Quadricycle Topolino bekommt zwei neue Sondermodelle:
Topolino Vilebrequin: Eine Kooperation mit der Luxus-Bademodenmarke Vilebrequin. Das Design ist maritim gehalten: blau-weiße Lackierung, Stoffdach, Chromgepäckträger und exklusive Innenausstattung. Die Auflage ist auf 200 Exemplare limitiert, erhältlich in Italien und Frankreich. Der Preis startet bei 13.490 Euro (Kauf) oder 129 Euro pro Monat (Leasing, 36 Monate, 15.000 km, 500 Euro Anzahlung).
Topolino Sport: Inspiriert von der Nuova 500 Sport von 1958. Erhältlich in Weiß, Schwarz, Blau oder Gelb mit kontrastierenden Rennstreifen. Serienmäßig gibt es ein Bluetooth-Lautsprechersystem von Monster (Monsterlino), das magnetisch am Fahrzeug befestigt wird. Der Einstiegspreis liegt bei 11.490 Euro, Leasing ab 120 Euro monatlich.
Beide Editionen sind seit dem 30. Juni 2026 bestellbar.
Fazit: Mikromobilität wird vielfältiger
Mit Tris, Multiplina und den neuen Topolino-Varianten zeigt Fiat, dass elektrische Mikromobilität mehr kann als nur kurze Pendelstrecken. Der Tris adressiert den wachsenden Markt der Last-Mile-Logistik, der Multiplina schließt die Lücke zwischen Zweisitzer und Auto, und die Topolino-Editionen beweisen, dass auch Kleinstfahrzeuge Lifestyle-Potenzial haben. Für Autofahrer, die in der Stadt unterwegs sind, bieten diese Modelle praktische und emissionsfreie Alternativen.
Bist du bereit für die elektrische Mikromobilität? Informiere dich bei deinem Fiat-Händler über Verfügbarkeit und Probefahrten – die Zukunft der Stadtmobilität ist kompakt und elektrisch.
Quellen
- Schwoerer, Philippe. „Topolino, Tris et Multiplina : La micromobilité électrique selon Fiat“. AVEM, 1. Juli 2026. https://www.avem.fr/2026/07/01/topolino-tris-et-multiplina-la-micromobilite-electrique-selon-fiat/
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